Vermittlung

Führungen und Workshops

Bei einer Reihe von Führungen und öffentlichen Gesprächen geben KunsthistorikerInnen, KuratorInnen und die KünstlerInnen des Festivals Einblicke in die verhandelten Themen.

Führungen in Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig

Studierende des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Leipzig (Projektmodul „Zerrissene Gesellschaft. Kunst und demokratische Prozesse“, Leitung Prof. Dr. Dr. Zimmermann) führen BesucherInnen täglich durch die Hauptausstellung. TeilnehmerInnen der Projektgruppe sind Anna Magdalena Bohley, Jana Faro, Daria Frei, Sally Frey, Leonie Kennedy, Adelina Lohaj, Isabel Matschoke, Therese Mausbach, Jan Eric Scheel, Marie Charlotte Seidel, Lisa Wachter, Leo Wedepohl und Marie Christine Wickern. Darüber hinaus haben sie wissenschaftliche Texte verfasst, die wir auf dieser Seite publizieren. Dafür nehmen sie insbesondere Positionen der sozial, ökologisch und ethisch-politisch engagierten Kunst in den Blick. Lektorinnen: Lisa Wachter und Leonie Kennedy.

 

Einleitung: Zerrissene Gesellschaft und Fotografie im Dialog der Künste

von Tanja Zimmermann

Ludovic Balland und Ferdinand Kriwet: Massenmedien und der US-Wahlkampf

von Marie Christine Wickern

Wolfgang Tillmanns: Der Künstler als politischer Aktivist

von Leo Wedepohl

Andrzej Steinbach und Florian Ebner: Portraits im Wandel

von Jan Eric Scheel

Ute Mahler: Auf den Spuren der „geeinigten“ Identität

von Therese Mausbach

Francesco Jodice: Gesellschaft in Raum und Zeit

von Leonie Kennedy

Anastasia Potemkina: A few words about civility

von Daria Frei

Susanne Kriemann. Das Unsichtbare sichtbar machen

von Anna Bohley

Paula Bulling: Das Comic. Ein nicht nur komisches Medium

von Isabel Matschoke

Alexander Kluge: Provokation der Realität. Dokumentation und Fiktion im Film

von Jana Faro

Harald Kirschner, Nicolas Giraud und Bertrand Stofleth: Verlorene Orte

von Lisa Wachter

Rainald Goetz: #den Gegensinn erregt

von Marie Charlotte Seidel

Timm Rautert: Im Krankenhaus. Der Patient zwischen Technik und Zuwendung

von Sally Frey

28. Juni 2018, 15:00–18:00 Uhr
Workshop in Kooperation mit dem Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden: Das Jahr 1990 freilegen

Der Workshop nimmt die Zwischen- und Übergangszeit nach der Wende des Herbstes 1989 in Ostdeutschland und deren fotografische Spuren in den Blick. Drei Impulsreferate und eine Podiumsdiskussion mit AkteurInnen der Zeit werden exemplarisch erörtern, auf welche Weise Fotografinnen und Fotografen den gesellschaftlichen Umbruch begleitet und bildlich – oder auch auf andere Weise – aufgezeichnet sowie be- und verarbeitet haben. Im Zentrum steht die Frage, ob und inwiefern die Fotografie ein geeignetes Mittel sein kann, den alle Lebensbereiche umfassenden Umbruch der Jahre ab 1990 für die damals Betroffenen wie auch für die nachgeborenen Generationen fassbar und begreifbar zu machen. Im Anschluss daran ist auch danach zu fragen, welche Rolle fotografische Bilder und Bildarchive heute für eine Verständigung über die Ursachen, Strukturen und Bewältigungsformen aktueller gesellschaftlicher Verwerfungen spielen können.

 

Mit freundlicher Unterstützung der VolkswagenStiftung und des Kupferstich-Kabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

 

15:00 Bertram Kaschek

Bilder und Notate. Christian Borcherts Aufzeichnungen von 1990.

15:40 Philipp Freytag

Fotografie und Zeitgeschichte. Frank Gaudlitz’ Bilder vom „Abzug der Russen“ zwischen Dokument und Reflexion

16:20 Agneta Jilek

„Luxus Arbeit“. Eine Foto-Textdokumentation über Arbeiterinnen nach dem Ende der Planwirtschaft.

17:00 Podiumsdiskussion

mit Christiane Eisler, Matthias Hoch, Harald Kirschner und Andreas Rost

Workshops für SchülerInnen in Kooperation mit dem Institut für Kunstpädagogik der Universität Leipzig

Um die Ausstellungsinhalte und –themen speziell auch einem jüngeren Publikum zugänglich zu machen, kooperiert f/stop mit dem Institut für Kunstpädagogik der Universität Leipzig. Unter Leitung von Prof. Dr. Ines Seumel finden im Modul „Theorie und Praxis der Kunstrezeption“ des Studiengangs Lehramt Kunstpädagogik sechs je dreistündige Workshops in der Hauptausstellung statt: Gemeinsam mit SchülerInnen der 8. Klassen des Goethe-Gymnasiums Leipzig erarbeiten die Studierenden poetisch-sprachliche, spielerisch-assoziative, grafische und fotografische Zugänge zu den ausgestellten Arbeiten.

23. und 24. Juni 2018, 13:00–19:00 Uhr
Analoge Porträts mit der Plattenkamera / Mobile Dunkelkammer

Analoge Vintage-Porträts der Mobilen Dunkelkammer: Wie in einem Fotoautomaten lassen sich die Festival-BesucherInnen vor Ort analog mit einer alten Plattenkamera wie vor 100 Jahren porträtieren. Das Foto wird in der Mobilen Dunkelkammer, einem zu einer Dunkelkammer ausgebauten Bus live entwickelt. Die BesucherInnen halten nach wenigen Minuten ihr analoges Schwarz-Weiß-Foto in den Händen.

 

Spendenempfehlung pro Porträt: 10 €
Ort: Spinnerei