Über f/stop

Über f/stop

f/stop – Festival für Fotografie Leipzig

f/stop ist eines der wichtigsten Festivals für Fotografie in Deutschland. Es wurde 2007 zum ersten Mal vom Zentrum für zeitgenössische Fotografie Leipzig e.V. (ZZF) veranstaltet und bis 2010 jährlich ausgerichtet. Ab 2012 fand f/stop alle zwei Jahre statt. Seit Beginn des Jahres 2020 ist das f/stop in die Trägerschaft des D21 Kunstraum Leipzig e.V. gewechselt. Die 9. Ausgabe von f/stop – Festival für Fotografie Leipzig findet vom 25. Juni bis 04. Juli 2021 statt.

 

Seit seiner Gründung 2007 hat das Festival in den fast fünfzehn Jahren stets auf aktuelle Fragen der Gegenwart reagiert. Dabei hat sich der Fokus von einer ursprünglich eher lokalen Perspektive auf Leipzig und auf die zeitgenössische Kunstproduktion, bereits in den jüngsten Ausgaben deutlich auf internationale und interdisziplinäre Themen geweitet.

 

Seit Beginn des Jahres 2020 ist das f/stop nun in die Trägerschaft des D21 Kunstraum Leipzig e.V. gewechselt. Im Zuge dessen wurde die Festivalleitung neu ausgeschrieben und hat seit April 2020 mit Stefanie Abelmann und Christian Bodach ein neues Leitungs-Duo.

 

Das Festival möchte sich zukünftig mit seinen Themen und Programmen, Ideen und Perspektiven in unterschiedlichen Ebenen bewegen und die Wahrnehmung unserer Welt über das Medium in verschieden Formaten hinterfragen und zugänglich machen.

 

Mit den kommenden Festivalausgaben wird sich f/stop neben der Betrachtung zeitgenössischer Kunstfotografie zu einer interdisziplinäreren Betrachtungsweise der Themen weiter öffnen und entsprechend vielfältige Akteur:innen mit einbeziehen. Die Setzung und Vermittlung eines gesellschaftlich relevanten Themas je Festivalausgabe wird dabei weiterhin ein wesentlicher Kern von f/stop sein.

 


Internationale Ausrichtung:

Nach acht Ausgaben mit verschiedenen Festivalleiter:innen aus Deutschland war es an der Zeit, nicht allein neuerlich Einladungen an internationale Fotograf:innen auszusprechen, sondern diesen Schritt nun auch auf der Ebene der kuratorischen Programmleitung zu gehen. So hat erstmals ein einberufener kuratorischer Beirat, bestehend aus Dr. Kathrin Schönegg, Kuratorin C/O Galerie (Berlin), Prof. Dr. Steffen Siegel, Professor Folkwang Universität der Künste (Essen), Christina Töpfer, Chefredakteurin Camera Austria (Graz), Jan Wenzel, Herausgeber und Gründer Spector Books, Kurator f/stop 2014 und 2016 (Leipzig) sowie Nadine Wietlisbach, Direktorin Fotomuseum (Winterthur) ein internationales Kuratorinnen-Duo für die kommende f/stop Ausgabe ausgewählt und berufen.

 

Das Thema und die Leitidee des 9. f/stop Festivals wurden somit durch Dr. Susan Bright, renommierte australisch-britische Kuratorin und Autorin, sowie Nina Strand, Künstlerin, Autorin und Gründerin des Kunstjournals Objektiv in Oslo, erarbeitet und kuratiert.

 

Lokaler Fokus:

Mit der Neuausrichtung möchte f/stop aber ebenso eine stabilere und kontinuierlichere Basis für das Medium Fotografie in der Stadt Leipzig und seiner Region gemeinsam mit den vielfältigen Akteur:innen schaffen. Leipzig als Fotografie-Stadt wieder stärker in den Fokus des öffentlichen Diskurses und regelmäßigen Veranstaltungen mit Kooperationspartnern zu rücken, ist dabei eine Kern-Vision, die das Festival in Zukunft verfolgen wird. Dabei möchte es auch die Fotoszene in Leipzig langfristig besser verknüpfen, gemeinsame Schnittmengen zum Thema Fotografie mit lokal ansässigen Museen und Galerien, Ausbildungsstätten und Akteur:innen erarbeiten und nach außen eine größere Sichtbarkeit für das Medium Fotografie in Leipzig und seiner Region erzielen.