Über f/stop

Festival für Fotografie f/stop Leipzig

f/stop ist eines der wichtigsten Festivals für Fotografie in Deutschland. Es wurde 2007 zum ersten Mal vom Zentrum für zeitgenössische Fotografie Leipzig e.V. (ZZF) veranstaltet und bis 2010 jährlich ausgerichtet. Seit 2012 findet f/stop alle zwei Jahre statt. Die von GastkuratorInnen konzipierten Ausstellungen und Symposien bieten ein Podium für künstlerische, kuratorische und wissenschaftliche Beiträge, die sich ausgehend von den Mitteln und Möglichkeiten der Fotografie mit gesellschaftspolitischen Themen beschäftigen. f/stop Solo widmet sich dabei einer einzelnen künstlerischen Position. Bei f/stop Print stehen Bücher im Mittelpunkt der Präsentation. f/stop Film begleitet die Ausstellungen mit einem Programm im Luru Kino. Mehrere Leipziger Kunstvereine, Projekträume und Galerien erweitern das Festival um eigene Beiträge: die f/stop Komplizen auf der Spinnerei und die f/stop Satelliten im gesamten Stadtraum.

 

Von 2007 bis 2010 wurde f/stop von Gründerin Kristin Dittrich ausgerichtet. Ab 2011 gestalteten die Christin Krause und Thilo Scheffler die inhaltliche Struktur und das Profil des Festivals neu. 2017 übernahm Daniel Niggemann die Festivalleitung. 2016 fand das 7. Festival für Fotografie f/stop unter der kuratorischen Leitung der Spector Books-Verleger Anne König und Jan Wenzel vom 25. Juni bis 3. Juli in Leipzig statt. Unter dem Titel „the end of the world as we know it, ist der Beginn einer Welt, die wir nicht kennen“ blickte f/stop zurück auf die Geschichte der Reportage und fragte, welche medialen Darstellungsformen heute geeignet sind, von einer unübersichtlich gewordenen Welt zu erzählen. Mit f/stop In Situ wurde erstmals der Stadtraum bespielt: In einem historischen Exkurs wurden weltweit veröffentlichte Reportagen über Leipzig – aufgenommen von Robert Capa, Gerda Taro, Lee Miller und Margaret Bourke-White – an ihren Entstehungsort zurückgeführt und auf Displays gezeigt.

 

2018 fragt die erneut von Anne König und Jan Wenzel konzipierte 8. Ausgabe des Festivals in mehreren Ausstellungsteilen auf der Spinnerei und mit einem weiteren In Situ-Projekt, wie durch die Fotografie das Gesellschaftliche – das schwierige Ganze – wieder in den Blick gerückt werden kann. Auf welche Weise kann die Fotografie heute ein Medium des Demokratischen und der gesellschaftlichen Vermittlung sein? Und wie lassen sich Aushandlungs- und Kommunikationsprozesse fotografisch begleiten?

Team

Festivalleitung

Daniel Niggemann

 

Kuratorische Leitung

Anne König und Jan Wenzel

 

Symposium

Krisztina Hunya

Sabine Weier

 

Filmprogramm

Sarah Schipschack und Leif Magne Tangen

 

Produktionsleitung

Anke Schleper

 

Produktionsassistenz

Alke Heykes

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit /

Redaktion Journal

Sabine Weier

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Assistenz

Carlotta Jacobi

 

Grafikdesign

Wolfgang Schwärzler

 

Architektur In Situ Wilhelm-Leuschner-Platz

Diana Felber

 

Mitarbeit Produktion

Edgar Schero

Philipp Böhme

 

Technische Installation

Sabine Fischer

 

Koordination Volunteers

Lila Steinkampf

 

Volunteers

Peter Skovgaard Andersen

Caroline Bräuer

Sophie Burmeister

Carolin Demus

Divina Detlefsen

Nicole Donner

Viola Eisenhans

Sally Frey

Tina Hartung

Lea Heilmann

Clemens Isensee

Carolin Jäckel

Karoline Keybe

Veronika Lipsz

Adrian Lück

Christian Lüger

Tess Marschner

Noura Nabi

Anna Nicolin

Sandra Plessing

Judith Riemer

Julia Schwarzkopf

Nathalie Schüler

Yunus Sevinchan

Theresa Siebach

Stephan Stahn

Leon Thiel

Clara Thielemann

Lukas Trefflich

Sina Vollrath

Hannah Waniek

Leander Wiesner

Daniel Wilmers

 

Leihgeber

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

BQ, Berlin

Galerie Conradi, Hamburg

OSTKREUZ – Agentur der Fotografen

Sammlung Dr. Schaffner, Leipzig