Fotoszene Leipzig

Die neue Fotoszene Website ist live!

Alle Informationen und Veranstaltungen rund um die Fotoszene in Leipzig findet Ihr jetzt unter fstop-leipzig.de.

 

Vergangene Termine:

Mi, 31. 5. 2023

18:00

Ausstellungstipp: Kerstin Flake „Wellen unhörbarer Melodien“, MdbK Leipzig (01.06. bis 08.10.2023)
Preisträgerausstellung Leipziger Jahresausstellung e. V.
Eröffnung: 31.05.2023, 18 Uhr
    

Kerstin Flake sucht Objekte, Orte, Räume und Bilder, die sie – mit zeitlichem Abstand – inszeniert und in ihrem Atelier in Szene setzt. Wobei das Atelier für die Künstlerin kein klassischer fester Ort ist. Es können verlassene, vor dem Abbruch stehende Altbauwohnungen, Plattenbauten, leere Fabriken, Geschäfte, Dünenlandschaften oder Städte in den USA sein, in denen Flake wiederum neue Räume erschafft.

Die Künstlerin will den durch die Kamera vorgegebenen rechteckigen Rahmen sowie den entstehenden statischen Bildausschnitt verändern, ihre sich wandelnde Sicht auf die Dinge und Räume zeigen, um gewohnte Sehvorstellungen und Bilderwartungen zu brechen und mit dem Medium der Fotografie das dokumentarische und erzählerische Potential der Bilder auszuleuchten. Gleichzeitig greift sie neue technische Entwicklungen auf und verarbeitet sie künstlerisch in ihren Werken. Das Objekt bekommt durch Kerstin Flake neues Leben und wird zum scheinbar handelnden Subjekt.

 

Eröffnung Mittwoch, 31. Mai 2023, um 18 Uhr

Sprecher:innen:
STEFAN WEPPELMANN (Direktor)
RAINER SCHADE (Vorsitzender des Vorstandes Leipziger Jahresausstellung e. V.)
JEANNETTE STOSCHEK (Kuratorin)

Weitere Informationen

So, 9. 7. 2023

16:00

f/stop-Fotoszene-Ausstellungsbesuch: „Perspectives on War and Belonging – Contemporary Ukrainian Photography“ – galerie KUB
    
galerie KUB

Einladung zu einem gemeinsamen f/stop-Fotoszene-Ausstellungsbesuch: „Perspectives on War and Belonging – Contemporary Ukrainian Photography“ – in der galerie KUB inkl. Kuratorinnenführung und Austauschgespräch.

  • Treffpunkt: galerie KUB, Kantstraße 18, 04275 Leipzig
  • Start: 16 Uhr

 

Mit der Intention, die außerordentliche Relevanz der aktuellen Situation in Ukraine wahrzunehmen, versteht sich die Ausstellung als eine Initiative zur Stärkung der Solidarität und Unterstützung ukrainischer Kulturschaffender.

 

In Kooperation mit den Odesa Photo Days, einem Festival für zeitgenössische Fotografie, und dessen Direktorin Kateryna Radchenko, vereint die Ausstellung Stimmen Ukrainischer Künstler:innen, welche vom Zugehören, Verlieren und Finden im Krieg erzählen.

 

Zur Ausstellung wird es ein umfassendes Begleitprogramm, bestehend aus Performance, Film und Gesprächen.

 

Zur Ausstellung wird es ein umfassendes Begleitprogramm, bestehend aus Performance, Film und Gesprächen.

 

Künstler:innen: Yuliia Chervinska, Igor Efimov, Elza Gubanova, Sirhii Hudak, Kateryna Moskalyuk, Anna Perepechai, Xenia Petrovska, Maryna Shtanko, Alina Smutko, Elena Subach

 

Kuratorisches Team: Kateryna Radchenko, Johanna Ralser und Ewa Meister

 

In Zusammenarbeit mit SPACE TRANSFORMER e.V., Cinémathèque Leipzig, IDEAL artspace und Odesa Photo Days 

Sa, 19. 8. 2023

17:00

f/stop-Fotoszene-Ausflug zur Abschlusspräsentation von Sara Perovic im Rahmen des Residenzprogramms „Passage“, Bad Düben
    
Naturparkhaus

Einladung zu einem gemeinsamen f/stop-Fotoszene-Ausflug zur Abschlusspräsentation von Sara Perovic. Im Naturparkhaus stellt sie die Ergebnisse ihres Aufenthalts in der Dübener Heide sowie weitere künstlerische Arbeiten vor. Eingeladen vom Residenzprogramm „Passage“ verbrachte sie den Juni 2023 gemeinsam mit Chrystel Lebas in Bad Düben, um dort zu arbeiten.

 

Sara Perovic, in Kroatien geboren, wohnhaft in Berlin, arbeitete während ihres Aufenthalts am Thema „Beziehungen“. In ihren fotografischen Bildern untersucht sie Verbindungen, die Menschen untereinander oder mit der Natur in Berührung bringen.

 

  • Ort: Naturparkhaus, Neuhofstraße 3a, 04849 Bad Düben
  • Start: 17:00 Uhr
  • Treffpunkt für gemeinsame Anreise: 15.30 Uhr, Leipzig Hauptbahnhof Ostseite (15.40 Uhr Abfahrt) oder individuelle Anreise.
  • Um Anmeldung per E-Mail bis zum 17. August 2023 wird gebeten.

 

Residenzprogramm „Passage

Der Kultur- und Kunstverein Kemberg und der Polygona Kunstverein aus Bad Düben richten im Juni 2023 erneut ihr Residenzprogramm „Passage“ aus. Das Programm ermöglichte es den Fotografinnen Sara Perovic und Chrystel Lebas den Juni über in Bad Düben zu leben und zu arbeiten. „Passage“ zielt darauf ab, die Region der Dübener Heide im Kontext ihrer Historie, Landschaft und Kultur durch künstlerische Herangehensweisen mittels Fotografie und Film zu betrachten und regional wie auch überregional zu thematisieren. Dabei sollen Tendenzen und Schwerpunkte einer im Wandel begriffenen Region aufgezeigt werden.

 

Im Zeitraum 2021 und 2022 konnten über das Programm erstmals vier Aufenthalte in der Dübener Heide realisiert werden, und zwar in ihrem sachsen-anhaltinischen Teil. Für 2023 und 2024 soll nun der sächsische Teil der Dübener Heide in den Fokus der Künstler:nnen rücken.

 

Die Auswahl auf Sara Perovic und Chrystel Lebas erfolgte durch eine öffentliche Ausschreibung. Eine Jury, bestehend aus dem Vorsitz beider Vereine sowie externen Juroren aus dem Kultur- und Kunstbereich, wählten die beiden Künstlerinnen aus 64 Bewerbungen aus. Einer der zwei zur Verfügung stehenden Plätze ist für eine Künstlerin mit Kind vorbehalten und wurde in diesem Jahr an Sara Perovic und ihre Tochter vergeben.

 

Weitere Informationen über das „Passage“-Residenzprogramm: passageair.org

Do, 24. 8. 2023

19:00
Ausstellungstipp: Eröffnung »Exercising collective Disobedience«, D21 Kunstraum    

„Exercising collective Disobedience“ – Alexandra Ivanciu & Jolanta Nowaczyk

24. August – 5. November 2023

Eröffnung: 24. August 2023, 19:00 Uhr

 

Exercising collective Disobedience

Die Ausstellung widmet sich anhand aktivistischer und künstlerischer Gesten dem Themenkomplexen von reproduktiven Rechten und transnationaler Solidarität. In den letzten Jahren wurden in vielen Ländern reproduktive Rechte zunehmend eingeschränkt. Die Ausstellung ist eine flüchtige Manifestation der Recherchen und Aktionen der Künstlerinnen und Aktivistinnen Alexandra Ivanciu und Jolanta Nowaczyk, die intendieren, Betreuungsnetzwerke zu unterstützen, einen Begegnungs- und Diskursraum zu schaffen und die Sichtbarkeit für das Thema zu verstärken.

 

Alexandra Ivanciu und Jolanta Nowaczyk engagieren sich im weltweiten Kampf um den Zugang von Frauen zu reproduktiven und empfängnisverhütenden Rechten. Die Künstlerinnen haben sich während ihres Studiums in Rumänien kennengelernt und arbeiten seit 2018 zusammen.

 

Als Reaktion auf die Entscheidung der polnischen Regierung, Abtreibungen ab Januar 2021 zu verbieten und den Zugang zur »Pille danach« stark einzuschränken, hat sich ihre künstlerische Praxis in Richtung Aktivismus verschoben. In der Ausstellung Exercising collective Disobedience wird es um Solidarität und Netzwerke als Form eines feministischen Widerstandes gehen.

 

Die Ausstellung ist Teil des Programms zum Jahresthema »Radikale Fürsorge«.

 

Ort: D21 Kunstraum, Demmeringstraße 21, 04177 Leipzig

d21-leipzig.de

So, 27. 8. 2023

10:00

Ausstellungstipp: „Der Schatz vom Dachboden“ – Abram Mittelmann, Ägyptisches Museum (bis 27. Aug 2023)
    
Fotoszene Leipzig 
Ägyptisches Museum

Der Schatz vom Dachboden

Das Archiv des jüdischen Fotografen Abram Mittelmann

Ägyptisches Museum

 

Eine Werkschau zur aktuellen Erschließungsarbeit am Fotoarchiv Mittelmann gibt Einblicke in jüdisches Leben in Leipzig. Die von Vertretern des Stadtgeschichtlichen Museums, des Archivs Bürgerbewegung Leipzig e. V., des Ariowitsch-Hauses Leipzig sowie der Israelitischen Religionsgemeinde konzipierte und unterstütze Ausstellung wird vom 28.06. bis zum 27.08. im Ägyptischen Museum gezeigt.

 

Auf dem Dachboden des Wohnhauses Peterssteinweg 15 in der Leipziger Südvorstadt wurde 1988 ein Schatz von über 2.000 Glasnegativen aus dem Atelier des in der Shoah ermordeten jüdischen Fotografen Abram Mittelmann, das sich von 1909 bis 1938 hier befand, entdeckt. Die Sammlung ist ein Zeitfenster in die Gesellschaft einer deutschen Stadt vor dem Zweiten Weltkrieg. Sie gibt der einst florierenden Leipziger jüdischen Gemeinde, die von den Nationalsozialisten zerschlagen wurde, viele Namen und Gesichter zurück.

 

Im Oktober 2022 wurde das Fotoarchiv dem Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V. in treuhänderischer Verantwortung für die Erben übergeben. Eine Initiativgruppe bestehend aus der Enkelin Nadia Vergne und Leipziger Kulturinstitutionen entwickelt seitdem Wege der Aufarbeitung und Nutzung. In einem ersten Schritt konnten alle Negative im Frühjahr 2023 mittels Finanzierung durch das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig digitalisiert werden. Mit dieser ersten Werkschau »Der Schatz vom Dachboden. Das Archiv des jüdischen Fotografen Abram Mittelmann« (28.6. bis 27.8.2023 im Ägyptischen Museum der Universität Leipzig) erhält die Öffentlichkeit aktuelle Einblicke in die einmalige Sammlung zur Leipziger jüdischen Geschichte.

 

Allgemeine Öffnungszeiten:
Montag & Dienstag: geschlossen
Mittwoch – Freitag: 13 – 17 Uhr
Samstag & Sonntag: 10 – 17 Uhr
Feiertage in der Regel: 10 – 17 Uhr

 

Ägyptisches Museum, Kroch-Hochhaus, Goethestraße 2, 04109 Leipzig

Weitere Informationen

Mi, 30. 8. 2023

14:30

Ausstellungstipp: Jüdisches Album
Dubnow-Institut zeigt Fotografien von Rita Ostrovska
    

Das Dubnow-Institut zeigt unter dem Titel »Jüdisches Album« ausgewählte Fotografien der Künstlerin Rita Ostrovska, die jüdisches Leben in der Ukraine sowie die massenhafte Auswanderung von Jüdinnen und Juden aus der ehemaligen Sowjetunion dokumentieren. Eine Besichtigung ist im Rahmen von öffentlichen sowie gebuchten Führungen möglich.

 

In der Ausstellung in den Räumlichkeiten des Leipziger Forschungsinstituts sind ausgewählte Bilder der Serien »Juden in der Ukraine« und »Emigranten« zu sehen. Von 1989 bis zu ihrer Emigration im Jahr 2001 fotografierte Rita Ostrovska Orte traditionellen jüdischen Lebens in der Ukraine, die »Schtetls«, und deren Veränderungen durch die massenhafte Auswanderung von Jüdinnen und Juden in den 1990er Jahren. Seit 1993 hielt Rita Ostrovska zudem das Leben jüdischer Emigrantinnen und Emigranten aus der ehemaligen Sowjetunion nach ihrer Ankunft in den USA, in Israel und Deutschland mit ihrer Kamera fest. Des Weiteren dokumentierte sie die Ausreise aus der Ukraine, das Unterwegssein und das Ankommen ihrer eigenen Familie in Kassel.

Die Fotografin Rita Ostrovska wurde 1953 in Kiew geboren und studierte in Leningrad (St. Petersburg) und Kiew. Werke der renommierten Fotografin werden weltweit ausgestellt und sind in zahlreichen Kunstsammlungen vertreten.

 

Die nächste Führungstermine im Überblick:

Mittwoch, 30. August 2023, 14.30 Uhr
Montag, 4. September 2023, 13.30 Uhr
Mittwoch, 6. September 2023, 14 Uhr
Montag, 11. September 2023, 13.30 Uhr
Mittwoch, 13. September 2023, 14 Uhr
Dienstag, 19. September 2023, 11 Uhr sowie Freitag, 22. September 2023, 15 Uhr (Führungen im Rahmen des Historikertags)
Freitag, 22. September 2023, 17 Uhr (letzte Führung, danach endet die Ausstellung)

 

Termine für Gruppen auf Anfrage
Kontakt: roos(at)dubnow.de

Die Besichtigung der Ausstellung ist im Rahmen von öffentlichen sowie gebuchten Führungen möglich. Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte beachten Sie die jeweils geltenden Corona-Maßnahmen.

Mehr Infos: https://www.dubnow.de/veranstaltung/juedisches-album

Sa, 2. 9. 2023

16:00

Intermezzo VI: SCHULE, bautzner69/publish&print, Dresden
Soziale Gerechtigkeit / Teil 1 – Fotografien von Susanne Keichel
    
bautzner69/publish&print

Geöffnet bis zum 2.9.2023, Do – Sa 16 – 19 Uhr

sowie nach Vereinbarung

 

bautzner69/publish&print, Dresden

Mi, 6. 9. 2023

18:00
Atelierbesuch im Digitalen Fotolabor der HALLE 14 mit Einblick in Arbeiten von Klara Meinhardt und Ramin Rahman    

Das Team des Digitalen Fotolabor der HALLE 14 lädt ein und gibt Einblick ins Angebot. Dazu zeigt Klara Meinhardt ihre Arbeiten, die im Digitalen Fotolabor entstanden sind. Alle Interessierten führt Ramin Rahman – derzeit Stipendiat der Halle 14 – durch seine Ausstellung „The Sense Making Journey“ in der Halle 14.

 

Das digitale Fotolabor der HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst Leipzig steht allen Künstler:innen zur Arbeit an eigenen künstlerischen Projekten zur Verfügung. Es ermöglicht vor allem Berufseinsteiger:innen mit abgeschlossenen Kunststudium qualitativ hochwertige und günstige Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig bietet die Betreuung und Beratung durch die erfahrenen Fotokünstler Isaak Broder und Andreas Wünschirs sowie das gemeinschaftliche Arbeiten Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch.

Im Fotolabor können digitale Fotografien an kalibrierten Monitoren mit professioneller Software bearbeitet werden. Verschiedene Scanner stehen zum Einscannen von Bildern, Fotografien und Negativen bereit. Ein spezieller Trommelscanner erlaubt die hochaufgelöste und gestochen scharfe Digitalisierung von Fotonegativen. Mit einem Großformatdrucker können qualitativ hochwertige Digitalfotografien in einer Größe bis zu 100 cm an der kurzen Seite produziert werden.

Mehr Informationen.

 

Im Anschluss an die Präsentation soll der Abend, die Möglichkeit für ein gegenseitiges Kennenlernen und Austausch über künstlerischen Arbeiten und Projekte bieten.

Ort: HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Leipziger Baumwollspinnerei, Spinnereistr. 7, 04179 Leipzig

Sa, 16. 9. 2023

16:00 –
20:00
FORUM + FILM im Rahmen der Ausstellung »Exercising collective Disobedience«, D21 Kunstraum    

„Exercising collective Disobedience“ – Alexandra Ivanciu & Jolanta Nowaczyk

24. August – 5. November 2023

 

Veranstaltungen:

 

Exercising collective Disobedience

Die Ausstellung widmet sich anhand aktivistischer und künstlerischer Gesten dem Themenkomplexen von reproduktiven Rechten und transnationaler Solidarität. In den letzten Jahren wurden in vielen Ländern reproduktive Rechte zunehmend eingeschränkt. Die Ausstellung ist eine flüchtige Manifestation der Recherchen und Aktionen der Künstlerinnen und Aktivistinnen Alexandra Ivanciu und Jolanta Nowaczyk, die intendieren, Betreuungsnetzwerke zu unterstützen, einen Begegnungs- und Diskursraum zu schaffen und die Sichtbarkeit für das Thema zu verstärken.

 

Alexandra Ivanciu und Jolanta Nowaczyk engagieren sich im weltweiten Kampf um den Zugang von Frauen zu reproduktiven und empfängnisverhütenden Rechten. Die Künstlerinnen haben sich während ihres Studiums in Rumänien kennengelernt und arbeiten seit 2018 zusammen.

 

Als Reaktion auf die Entscheidung der polnischen Regierung, Abtreibungen ab Januar 2021 zu verbieten und den Zugang zur »Pille danach« stark einzuschränken, hat sich ihre künstlerische Praxis in Richtung Aktivismus verschoben. In der Ausstellung Exercising collective Disobedience wird es um Solidarität und Netzwerke als Form eines feministischen Widerstandes gehen.

 

Die Ausstellung ist Teil des Programms zum Jahresthema »Radikale Fürsorge«.

 

Ort: D21 Kunstraum, Demmeringstraße 21, 04177 Leipzig

d21-leipzig.de

Do, 21. 9. 2023

16:00
Open Call: f/stop-Residenzprogramm für Fotokünstler*innen aus den Niederlanden (bis 21.9.)    

Auf Einladung des Niederländischen Konsulats und Mondriaan-Fonds wird f/stop rund um den Gastlandauftritt der Niederlande auf der Leipziger Buchmesse 2024, im Zeitraum von Februar bis April 2024, eine:n Fotokünstler:in aus den Niederlanden zu einem dreimonatigen Residenzprogramm nach Leipzig einladen, um zu forschen und eine Arbeit für das Festival zu entwickeln.

Einreichungen  21. September 2023, 16 Uhr

 

Hier gehts zum Bewerbungsportal.

So, 24. 9. 2023

13:00

Sonderausstellung „Thomas Billhardt – Krieg und Frieden“ (bis 24.9.)
    
Fotoszene Leipzig 
Deutsches Fotomuseum

Aktuelle Sonderausstellungen im Deutschen Fotomuseum, Markkleeberg:
„Thomas Billhardt – Krieg und Frieden“ sowie „Wilhelm W. Reinke – Prominente Begegnungen“
jeweils bis 24. September 2023

 

„Thomas Billhardt – Krieg und Frieden“

Thomas Billhardt zählte zu den meistveröffentlichten und zu den bekanntesten Fotografen in der DDR. Jeder kannte seine Titelbilder und Fotoreportagen, seine Poster und Plakate, die so eindringlich waren, dass viele bis heute noch in Erinnerung sind. Zahlreiche Fotografien von Thomas Billhardt haben über die DDR hinaus internationale Wirkung getan, besonders seine Bilder aus dem Vietnamkrieg, wovon einige große Ikonen längst zum Welterbe der Fotografie gehören. Berühmt ist das vietnamesische Liebespaar mit den bajonettbepflanzten Gewehren über den Schultern oder die zarte Vietnamesin, die den großen amerikanischen Kriegsgefangenen abführt.

Thomas Billhardt ist heute noch aktiv und bereist für UNICEF den fernen Osten. Er ist ein Meister der sozialdokumentarischen Fotografie und er zeigt uns in bewegenden Bildern, dass das Leben in einer Welt, wo die Weltbevölkerung inzwischen auf 8 Milliarden Menschen angeschwollen ist, oftmals der Hölle näher als dem Himmel ist.

 

„Wilhelm W. Reinke – Prominente Begegnungen“

Im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts hat der Fotograf Wilhelm W. Reinke siebzig Prominente portraitiert und in Interviews zu ihrem Verhältnis zur Kunst befragt. Die Ausstellung im Deutschen Fotomuseum zeigt eine Auswahl der Portraits, die das charakteristische Wesen dieser Persönlichkeiten hervorheben. Stets konzentriert auf Gesicht und Hände und in teilweise monumentalen Formaten ist es Wilhelm W. Reinke gelungen, mit den Mitteln der klassischen Schwarz-Weiß-Fotografie ausgesprochen seelisch vertiefte Bildnisse zu schaffen.

 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 13-18 Uhr

Weitere Informationen fotomuseum.eu

Mi, 4. 10. 2023

18:00
Atelierbesuch – Marta Pohlmann-Kryszkiewicz    
Fotoszene Leipzig

Die Fotokünstlerin Marta Pohlmann-Kryszkiewicz lädt am 4. Oktober in ihr Atelier ein. Sie zeigt exemplarische Arbeiten aus dem Bereich Fotografie, Video und Fotobuch und gibt Einblick in ihre künstlerische Herangehensweise. Ihre Arbeiten handeln von der Lesbarkeit städtischer und peripherer Überreste und Spuren menschlicher Präsenz. In partizipativen und performativen Projekten nutzt die Künstlerin die Kunst als Experimentierraum für die Arbeit an Transformationen und Bewegungen im Kontext gesellschaftlicher Identitäten, arbeitet dabei mit Video und Fotografie.

 

Marta Pohlmann-Kryszkiewicz ist aktuell mit Arbeiten in der Ausstellung „P R E V I O U S I I I“ in der ODP Galerie vertreten, die noch bis zum 13. October 2023 zu sehen ist.

 

Im Anschluss an die Präsentation bietet der Abend, wie gewohnt, Raum für gegenseitiges Kennenlernen und Austausch in lockerer Runde. 

 

Start: 18:00 Uhr
Ort: Alte Handelsschule 1. OG, Gießerstraße 75, 04229 Leipzig

 

So, 8. 10. 2023

10:00

Ausstellungstipp: Kerstin Flake „Wellen unhörbarer Melodien“, MdbK Leipzig (bis 08.10.)
Preisträgerausstellung Leipziger Jahresausstellung e. V.
    

Kerstin Flake sucht Objekte, Orte, Räume und Bilder, die sie – mit zeitlichem Abstand – inszeniert und in ihrem Atelier in Szene setzt. Wobei das Atelier für die Künstlerin kein klassischer fester Ort ist. Es können verlassene, vor dem Abbruch stehende Altbauwohnungen, Plattenbauten, leere Fabriken, Geschäfte, Dünenlandschaften oder Städte in den USA sein, in denen Flake wiederum neue Räume erschafft.

Die Künstlerin will den durch die Kamera vorgegebenen rechteckigen Rahmen sowie den entstehenden statischen Bildausschnitt verändern, ihre sich wandelnde Sicht auf die Dinge und Räume zeigen, um gewohnte Sehvorstellungen und Bilderwartungen zu brechen und mit dem Medium der Fotografie das dokumentarische und erzählerische Potential der Bilder auszuleuchten. Gleichzeitig greift sie neue technische Entwicklungen auf und verarbeitet sie künstlerisch in ihren Werken. Das Objekt bekommt durch Kerstin Flake neues Leben und wird zum scheinbar handelnden Subjekt.

 

Weitere Informationen

Sa, 14. 10. 2023

19:00

Ausstellungstipp: Emanuel Mathias „A Fist Full of Peanuts“, Galerie Intershop Leipzig
    

A Fist Full of Peanuts
Installation, Performance

 

14. Oktober, 19 Uhr: Vernissage und Künstlergespräch (Moderation Timo Herbst)

 

Emanuel Mathias künstlerischer Forschungsprozess untersucht das Distanz-Näheverhältnis zwischen Affenforscher*innen und Menschenaffen. Ausgangspunkt der Ausstellung ist eine im März 2023 begleitete Reise von Primatolog*innen in den Loango National Park Gabun. Während einer einwöchigen Performance können die Besuchenden zu Zeugen einer sich verändernden Ausstellung und selbst zu feldforschenden Beobachter*innen werden.

Kuration: Timo Herbst

 

Gefördert und unterstützt durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, durch das Max Uhlig Reise Stipendium und dem Ozouga Chimpanzee Project.

 

Ausstellungsdauer 15. Okt. – 11. Nov. 2023

8. November 2023: f/stop-Fotoszene-Ausstellungsbesuch

15. Oktober – 21. Oktober 2023: Einwöchige Performance

 

Ort: Galerie Intershop Leipzig
Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig

Weitere Informationen.

So, 15. 10. 2023

10:00

Ausstellungstipp: „Der große Schwof. Feste feiern im Osten“, Kunstsammlung Jena (bis 15.10.)
    
Kunstsammlung Jena 
Kunstsammlung Jena

„Der große Schwof. Feste feiern im Osten“

Kunstsammlung Jena

1. Juli 2023 – 15. Oktober 2023

 

Es ist kein Geheimnis: Kunst aus dem Osten hat es schwer, bis heute. Auch nach mehr als 30 Jahren hat sich daran nur wenig geändert. Unsere Ausstellung untersucht den Osten mit künstlerischen Mitteln in zumeist nichtkünstlerischen Bereichen. Es geht um etwas ganz Essenzielles, um etwas, dass in geschlossenen Gesellschaften eine hohe Relevanz besitzt: Es geht um Feste und um die Art und Weise diese zu feiern!

Gezeigt werden rund 300 Fotografien von 31 Künstlerinnen und Künstlern, die dieses privat und öffentlich so gewichtige Thema zu Anlässen und mit ihren künstlerischen Handschriften bis in die Zeit der Wende darstellen und hinterfragen. Die Kapitel sind verrückt, langweilig, von außerordentlicher Schönheit oder so stumpf wie ein normierter Alltag nur sein kann. Sie sind so heterogen wie das Leben und die Lebenserfahrungen in diesem untergegangenen Land waren.

Feiern, Tanzen, Trinken: Zu allen Zeiten galt „Schwofen“ als willkommenes Ventil für aufgestaute Energien, die aus dem Diktat von Meinungen, Redeverboten, Diskreditierungen und einer Bevorteilung opportunistischer Verhaltensweisen erwachsen sind. Die Menschen trafen sich spontan und mehr oder weniger organisiert, in privaten oder inoffiziellen geselligen, oft eigens dafür geschaffenen Nischen. Jenseits der Zwänge des Alltags und verordneter Ideologie entzog sich dieses „andere“ Leben weitgehend offizieller Kontrolle und eröffnete wohltuende Freiräume.

Gezeigt werden nicht nur bekannte und oft reproduzierte Fotografien, sondern auch zahlreiche neue und unbekannte Werke, deren phänomenologischer oder künstlerischer Beitrag zur Ausstellung kaum geringer ist und oftmals in sehr private oder regionale Bereiche vordringt. Jenseits aller Klischees vom grauen Osten und tagtäglicher Überwachung zeigt die Ausstellung ein höchst überraschendes Stück Alltagskultur – lebendig, bunt und vielfältig.

 

Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung:
Claus Bach, Tina Bara, Sibylle Bergemann, Christian Borchert, Christiane Eisler, Gerhard Gäbler, Wolfgang Gregor, Harald Hauswald, Bernd Hiepe, Harald Hirsch, Jürgen Hohmuth, Thomas Kläber, Eberhard Klöppel, Bertram Kober, Werner Lieberknecht, Ute Mahler, Werner Mahler, Olaf Martens, Roger Melis, Florian Merkel, Barbara Metselaar Berthold, Ludwig Rauch, Andreas Rost, Jens Rötzsch, Ludwig Schirmer, Erasmus Schröter, Wolfgang G. Schröter, Maria Sewcz, Gabriele Stötzer, Ines Thate-Keler, Gerhard Weber.

 

Begleitveranstaltungen:

17. August 2023, 17 Uhr
Die Kunst der Schnappschüsse
Die Ästhetik des Moments am Beispiel von Partyfotografie
Kunststück am Donnerstag – Eine Themenführung

 

31. August 2023, 19 Uhr
Von kleinen Städten, schönen Frauen und dem Ende der Welt.
Künstlergespräch mit Ute und Werner Mahler

 

2. September 2023, 15 Uhr
Kuratorinnenführung mit Petra Göllnitz

 

7. September 2023, 19 Uhr
„Der Osten: Eine westdeutsche Erfindung“
Lesung mit Dirk Oschmann

 

22. September 2023, 19 Uhr
Blockschokolade, Bodytopia und inszenierter Körperkult.
Künstlergespräch mit Olaf Martens

 

23. September 2023, 15 Uhr
Kuratorinnenführung mit Petra Göllnitz

 

3. Oktober 2023, Uhrzeit wird noch bekannt gegeben
Rebellinnen – Fotografie. Underground. DDR.
Filmscreening in Kollaboration mit dem
Kino am Markt zum Tag der Deutschen Einheit

 

5. Oktober 2023, 17 Uhr
chic, charmant und dauerhaft. Die legendären Modehappenings im Prenzlauer Berg oder wie Privates politisch wird.
Künstlergespräch mit Jürgen Hohmuth

 

13. Oktober 2023, 19 Uhr
Thüringen und die Welt. Alte und neue Formen künstlerischer Selbstbehauptung zwischen den Systemen.
Künstlergespräch mit Claus Bach und Bernd Hiepe

 

14. Oktober 2023, 15 Uhr
Kuratorinnenführung mit Petra Göllnitz

 

Weitere Informationen

Mi, 18. 10. 2023

18:00 –
21:00
Fotoprojektbesprechung im „Kleinen Kreis“, D21 Kunstraum    

Austausch im „Kleinen Kreis“ (max. 10 Personen) zu fotografischen Arbeiten, Serien, Fotobuch-Dummies etc. – es kann auch erst eine Projektidee mit ersten Skizzen sein. Drei Personen bekommen Raum, Fotos zum gemeinsamen Austausch und für Feedback zu präsentieren. Wir bitten um Anmeldung per Email (fotoszene(at)f-stop-leipzig.de) mit der Info, ob als Teilnehmer:in oder für eine Präsentation inkl. ein paar kurzen Sätzen zu der Arbeit, die vorgestellt werden soll.

 

Ablauf und weitere Infos:

  • kurze inhaltliche Einführung in das Projekt (ca. 5 Minuten) sowie Infos zum Arbeitsstand
  • Formulierung des konkreten Feedbackinteresses
  • Bilder können entweder als Prints oder digital gezeigt werden (es steht ein Bildschirm mit HDMI-Anschluss bereit)

So, 29. 10. 2023

11:00

Ausstellungstipp: Ramin Rahman „The Sense Making Journey“ – Halle 14 (bis 29.10.)
    

Am 15. August 2021 floh der Fotograf Ramin Rahman aus Kabul in Afghanistan und gelangte über Umwege nach Leipzig. In dieser Ausstellung präsentiert er in Fotografien, Texten und Tonaufnahmen die Erlebnisse seiner Flucht und seine Geschichte der letzten zwei Jahre. In diesem Zeitraum war Rahman für neun Monate Stipendiat der HALLE 14.

 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11-18 Uhr

Weitere Informationen auf Deutsch und Englisch unter www.halle14.org

So, 5. 11. 2023

17:00
Ausstellungstipp »Exercising collective Disobedience«, D21 Kunstraum (bis 5.11.)    

„Exercising collective Disobedience“ – Alexandra Ivanciu & Jolanta Nowaczyk

24. August – 5. November 2023

 

Veranstaltungen:

 

Exercising collective Disobedience

Die Ausstellung widmet sich anhand aktivistischer und künstlerischer Gesten dem Themenkomplexen von reproduktiven Rechten und transnationaler Solidarität. In den letzten Jahren wurden in vielen Ländern reproduktive Rechte zunehmend eingeschränkt. Die Ausstellung ist eine flüchtige Manifestation der Recherchen und Aktionen der Künstlerinnen und Aktivistinnen Alexandra Ivanciu und Jolanta Nowaczyk, die intendieren, Betreuungsnetzwerke zu unterstützen, einen Begegnungs- und Diskursraum zu schaffen und die Sichtbarkeit für das Thema zu verstärken.

 

Alexandra Ivanciu und Jolanta Nowaczyk engagieren sich im weltweiten Kampf um den Zugang von Frauen zu reproduktiven und empfängnisverhütenden Rechten. Die Künstlerinnen haben sich während ihres Studiums in Rumänien kennengelernt und arbeiten seit 2018 zusammen.

 

Als Reaktion auf die Entscheidung der polnischen Regierung, Abtreibungen ab Januar 2021 zu verbieten und den Zugang zur »Pille danach« stark einzuschränken, hat sich ihre künstlerische Praxis in Richtung Aktivismus verschoben. In der Ausstellung Exercising collective Disobedience wird es um Solidarität und Netzwerke als Form eines feministischen Widerstandes gehen.

 

Die Ausstellung ist Teil des Programms zum Jahresthema »Radikale Fürsorge«.

 

Ort: D21 Kunstraum, Demmeringstraße 21, 04177 Leipzig

d21-leipzig.de

Mi, 8. 11. 2023

18:00

f/stop-Fotoszene-Ausstellungsbesuch: Emanuel Mathias „A Fist Full of Peanuts“, Galerie Intershop Leipzig
    

Einladung zu einem gemeinsamen f/stop-Fotoszene-Ausstellungsbesuch. Emanuel Mathias wird durch die Ausstellung führen und gibt Einblick in seine künstlerische Arbeit.

Im Anschluss an die Präsentation bietet der Abend, wie gewohnt, Raum für gegenseitiges Kennenlernen und Austausch in lockerer Runde.

 

A Fist Full of Peanuts
Installation, Performance

 

Emanuel Mathias künstlerischer Forschungsprozess untersucht das Distanz-Näheverhältnis zwischen Affenforscher*innen und Menschenaffen. Ausgangspunkt der Ausstellung ist eine im März 2023 begleitete Reise von Primatolog*innen in den Loango National Park Gabun. Während einer einwöchigen Performance können die Besuchenden zu Zeugen einer sich verändernden Ausstellung und selbst zu feldforschenden Beobachter*innen werden.

Kuration: Timo Herbst

 

Gefördert und unterstützt durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, durch das Max Uhlig Reise Stipendium und dem Ozouga Chimpanzee Project.

 

Ausstellungsdauer 15. Okt. – 11. Nov. 2023

14. Oktober 2023, 19 Uhr: Vernissage und Künstlergespräch (Moderation Timo Herbst)

15. Oktober – 21. Oktober 2023: Einwöchige Performance

 

Ort: Galerie Intershop Leipzig
Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig

Weitere Informationen.

So, 19. 11. 2023

10:00

Sonderausstellung „Hello Happiness“ mit Arbeiten von Chrystel Lebas, Deutsches Hygienemuseum Dresden (bis 19.11.)
    
Deutsches Hygiene-Museum

Chrystel Lebas, in Frankreich geboren, wohnhaft in London, setzt seit Jahren Fotografie und Film ein, um ein umfassenderes Verständnis für die komplexe Begegnung zwischen Mensch und Natur zu entwickeln. Die dabei entstehenden großformatigen Installationen sind aktuell in der Sonderausstellung „Hello Happiness“ im Deutschen Hygiene-Museum Dresden zu sehen.

 

Eingeladen vom Residenzprogramm „Passage“ lebt und arbeitet Chrystel Lebas im Juni 2023 in Bad Düben. Am 25. Juni 2023 spricht sie im Rahmen einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung „Hello Happiness“ im Deutsches Hygiene-Museum, Dresden über ihre Arbeit „Regarding Forests“. 

 

Hello Happiness! basiert auf den Ausstellungen Joy and Tranquillity, die 2021 in der Londoner Wellcome Collection von Laurie Britton Newell und George Vasey kuratiert worden sind. In sechs Abteilungen stellt die Ausstellung unterschiedliche Praktiken vor, in denen positive Emotionen entstehen und auf die Selbstwahrnehmung der Menschen zurückwirken. In vielen Lebensbereichen gibt es Beispiele für solche Momente des Glücks: Die Euphorie beim ausgelassenen Tanzen, ein ansteckendes Lachen, ein Essen mit Freund:innen oder auch die Hoffnung, die beim gemeinsamen Eintreten für ein politisches Anliegen entsteht, die Zufriedenheit nach dem Lösen einer komplizierten Aufgabe oder die Ruhe in der Meditation.

Bei ihrer Annäherung an die Flüchtigkeit und Ambivalenz der Gefühle bewegt sich die Ausstellung vom Individuellen zum Kollektiven. Positive Emotionen werden als Energiequelle für jeden Einzelnen betrachtet, ohne dabei jedoch außer Acht zu lassen, dass es für ein gelingendes glückliches Leben zahlreiche soziale und kulturelle Voraussetzungen gibt.

Zentrale Elemente der Ausstellung sind die zahlreichen aktuellen künstlerischen Positionen sowie die interaktiven Stationen, die zum großen Teil eigens für dieses Projekt entwickelt wurden; daneben präsentiert sie zahlreiche kulturhistorische und wissenschaftliche Exponate, mit denen die jeweiligen Abteilungsthemen vertieft werden.

Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm, einer Podcast-Reihe und unterschiedlichen Angeboten der Bildung und Vermittlung.

 

Über die Ausstellung „Hello Happiness“ im Deutschen Hygiene Museum Dresden: https://www.dhmd.de/ausstellungen/hello-happiness

Ort: Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden

 

Residenzprogramm „Passage

Der Kultur- und Kunstverein Kemberg und der Polygona Kunstverein aus Bad Düben richten im Juni 2023 erneut ihr Residenzprogramm „Passage“ aus. Das Programm ermöglicht es den Fotografinnen Sara Perovic und Chrystel Lebas den Juni über in Bad Düben zu leben und zu arbeiten. „Passage“ zielt darauf ab, die Region der Dübener Heide im Kontext ihrer Historie, Landschaft und Kultur durch künstlerische Herangehensweisen mittels Fotografie und Film zu betrachten und regional wie auch überregional zu thematisieren. Dabei sollen Tendenzen und Schwerpunkte einer im Wandel begriffenen Region aufgezeigt werden.

 

Im Zeitraum 2021 und 2022 konnten über das Programm erstmals vier Aufenthalte in der Dübener Heide realisiert werden, und zwar in ihrem sachsen-anhaltinischen Teil. Für 2023 und 2024 soll nun der sächsische Teil der Dübener Heide in den Fokus der KünstlerInnen rücken.

 

Die Auswahl auf Sara Perovic und Chrystel Lebas erfolgte durch eine öffentliche Ausschreibung. Eine Jury, bestehend aus dem Vorsitz beider Vereine sowie externen Juroren aus dem Kultur- und Kunstbereich, wählten die beiden Künstlerinnen aus 64 Bewerbungen aus. Einer der zwei zur Verfügung stehenden Plätze ist für eine Künstlerin mit Kind vorbehalten und wurde in diesem Jahr an Sara Perovic und ihre Tochter vergeben.

 

Weitere Informationen über das „Passage“-Residenzprogramm: https://www.passageair.org/de

Sa, 16. 12. 2023

13:00

f/stop-Fotoszene-Ausstellungsbesuch: Matthias Hoch „Stadt. Fotografien 1986 – 92“, Galerie Jochen Hempel bis 16.12.2023
 
    
Galerie Jochen Hempel
Einladung zu einem gemeinsamen f/stop-Fotoszene-Ausstellungsbesuch. Matthias Hoch wird uns durch die Ausstellung führen, Einblick in seine künstlerische Arbeit geben und mit uns ins Gespräch kommen. Im Anschluss an die Präsentation bietet der Nachmittag Raum für gegenseitigen Austausch und um das Jahr im Rahmen der Fotoszene gemeinsam ausklingen zu lassen.
 
In der Ausstellung geht Matthias Hoch zurück zum Anfang: zu sehen sind Fotografien aus den Serien Stadt (1986, schwarz-weiss) und Nacht (1987 – 92, color). Entstanden sind sie in Leipzig und Ostberlin. 

 

Öffnungszeiten:
Mittwoch – Freitag 11 bis 17 Uhr
Samstag 11 bis 16 Uhr

Weitere Informationen auf Deutsch und Englisch unter: https://jochenhempel.com/matthias-hoch_2023/

So, 17. 12. 2023

17:00

Buchpräsentation „REALITÄTEN“ von Martin Klindtworth
    
TSCHAU TSCHÜSSI!

Der Leipziger Fotograf Martin Klindtworth präsentiert sein im Lubok Verlag erschienenes Buch „REALITÄTEN“.

Dazu gibt es Geschichten von der Produktion, der Kunst und dem Leben.

 

Ort:  TSCHAU TSCHÜSSI / Kolonnadenstraße 19, 04109 Leipzig

Fr, 19. 1. 2024

19:00
f/stop TALK 2: „Stuttgart, Istanbul, Berlin, Heidelberg; Herbst 2018“ mit Aykan Safoğlu    

HYBRID + D21 Kunstraum

 

In einem Werkvortrag rekapituliert Aykan Safoğlu die Entstehung seines Essayfilms „ziyaret, visit“ (2019) anhand von Tonaufnahmen und Archivmaterialien. Der in Berlin und Wien lebende Künstler gibt darin Einblicke in Gedankenprozesse und Begegnungen aus dem Jahr 2018, der Produktionszeit des Films, die seine künstlerische Arbeitsweise maßgeblich geprägt haben. „ziyaret, visit“ ist das Portrait des Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Berlin und der mit diesem Gedenkort verbundenen erinnerten und erinnernden Personen, deren Geschichten sich über zeitliche und örtliche Grenzen hinwegsetzen und als eine kollektive Metapher für Deutschland gelesen werden können. Als zweiter Teil einer Trilogie stellt sich der Film der Frage nach dem Verhältnis von Fotografie, Gemeinschaft und Erinnerung.
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aykansafoglu erhielt seinen MFA in Fotografie von der Milton Avery Graduate School of the Arts am Bard College in NY/USA. Zwischen 2014 und 2018 hatte er Aufenthaltsstipendien an Institutionen wie Akademie Schloss Solitude, Ashkal Alwan und der Rijksakademie van beeldende kunsten. 2013 wurde er bei den 59. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen mit dem Großen Preis der Stadt Oberhausen ausgezeichnet. Aykan Safoğlu wurde 2021 mit dem Birgit Jürgenssen Preis ausgezeichnet und ist derzeit ein PhD-Kandidat an der Akademie der bildenden Künste Wien.